Der Ingwer ist eine einkeimblättrige Pflanze, die in den Tropen und Subtropen beheimatet ist. Im beheizten Gewächshaus oder im Haus lässt sie sich allerdings auch hier in unseren Breiten ziehen.
Als Heilmittel und in der Küche wird hauptsächlich das Rhizom –
der Wurzelstock – des Ingwers verwendet.
Bei uns ist er schon sehr lange bekannt, wenn auch erst seit
relativ kurzer Zeit in jedem Supermarkt erhältlich.
Im ayurvedischen gehört der Ingwer zu den wärmenden Gewürzen,
für mich völlig verständlich: man muss nur mal ein Scheibchen
Ingwer in den Mund nehmen und ein bißchen darauf herumkauen. Der
Ingwer entwickelt eine würzige Schärfe mit einem eigenen Geschmack,
nach Ingwer eben. Das mag nicht jeder, aber ich habe schon als
kleines Kind verkündet: alles, was gesund ist, schmeckt nicht gut.
In der Naturheilkunde wird Ingwer als probates Mittel gegen
Reisekrankheit ebenswo wie allgemeine Übelkeit und
Magen-Darm-Beschwerden eingesetzt. Auch gegen Erkältungen soll er
als Tee eventuell mit etwas Zitrone oder Orange und Honig helfen. Allerdings sollten Schwangere ihre Übelkeit nicht unbedingt mit Ingwer bekämpfen, hier könnte er kontraindiziert sein.
Wer mehr an Farben interessiert ist, kann Ingwer auch zum Gelbfärben nutzen.
Posts mit dem Label Z werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Z werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Sonntag, 18. September 2016
Donnerstag, 14. Juli 2016
Heilziest - Stachys officinalis oder Betonica officinalis oder Stachys betonica
Der Heilziest ist mir auf Bildern aufgefallen mit seiner wunderschönen
Blüte. Daher packte ich die Gelegenheit beim Schopf als ich in einer
Kräutergärtnerei die Möglichkeit hatte.
Nun steht er im Topf auf der Terrasse und verwöhnt mich mit seinen
wunderschön rosafarbenen Blütenkerzen.
Als Heilpflanze (er trägt in seinem Namen „officinalis“) kann er
blutstillend und adstringierend wirken. Ebenso kann er bei Durchfall, Asthma
oder Entzündungen im Mund- und Rachenraum unterstützen.
Als Färbepflanze färbt er Wolle dunkelgelb.
Labels:
adstringierend,
Asthma,
B,
Betonica,
blutstillend,
Durchfall,
Färbepflanze,
H,
Halsentzündung,
Heilziest,
Mundentzündung,
S,
Stachys,
Z,
Ziest
Sonntag, 10. Juli 2016
Schwarzkümmel - Nigella sativa
Schwarzkümmel ist weder mit Kümmel noch mit Kreuzkümmel verwandt,
sondern ein Hahnenfußgewächs.
Die Samen können als Tee aber auch im Kaffee – so machen es wohl die
Araber – genossen werden. Auch auf’s Brot oder im Salat. Sie schmecken etwas
scharf. Im englisch sprachigen Raum werden die Samen auch als „schwarze
Zwiebelsaat“ bezeichnet, sind aber auch mit der Zwiebel nicht verwandt.
Die Inhaltsstoffe können bei Asthma oder Keuchhusten unterstützen und
bei der Verdauung positiv beeinflussen. Das Öl gilt als wirksam bei
Hautproblemen.
Der Schwarzkümmel kann auch bei Rhinitis (Heuschnupfen) unterstützend wirken, wirkt sich auf das Immunsystem aus und auch gegen Pilze, Viren und Bakterien.
Der Schwarzkümmel kann auch bei Rhinitis (Heuschnupfen) unterstützend wirken, wirkt sich auf das Immunsystem aus und auch gegen Pilze, Viren und Bakterien.
Verwechslungs"gefahr" und nahe Verwandtschaft besteht zur Zierpflanze, die bei uns "Jungfer im Grünen" genannt wird.
Donnerstag, 17. März 2016
Zitronenverbene - Aloysia triphylla / citrodora
Die
Zitronenverbene ist ein grüner Strauch, der bei uns leider nicht
winterhart ist. Entweder bringt man den Topf im Herbst ins Haus und
überwintert den Strauch (er verliert dann normalerweise bei
entsprechend warmen Temperaturen seine Blätter nicht) hier oder man
überwintert ihn im Keller (dunkel, aber frostfrei). Im dunklen,
kühlen Keller verliert er allerdings seine Blätter, kommt aber im
Frühjahr wieder, wenn er bei steigenden Temperaturen wieder ins
Licht geholt wird.
Die
Zitronenverbenenblätter ergeben sowohl frisch als auch getrocknet
einen frischen Tee, der lecker nach Zitrone schmeckt. Er wirkt
beruhigend, harntreibend, aber hilft auch bei Bronchitis und Husten.
Die Zitronenverbene erfreut mit einem deutlich nach Zitrone duftenden Aroma, wenn man ihre Blätter berührt.
![]() |
| Zitronenverbene direkt nach dem Kauf im Topf |
![]() |
| Obere Triebspitze meiner Zitronenverbene |
Sonntag, 20. Dezember 2015
Zistrose - Cistus incanus
In letzter Zeit macht eine unscheinbare
Pflanze von sich reden, die Zistrose. Sie scheint ein Universalmittel
gegen alle unliebsamen „Mitbewohner“, wie Bakterien, Viren und
Pilze zu sein. Sie wirkt vorbeugend, aber auch kurativ gegen alle
möglichen Infektionen. s. auch http://www.xing-news.com/reader/news/articles/192702?newsletter_id=11068&xng_share_origin=email
Sonntag, 26. Juli 2015
Zwiebel - Allium cepa
Eines unserer „billigsten“
Fast-“Allheilmittel“ können wir in jedem Supermarkt kaufen: die
Zwiebel. Sie wirkt antibakteriell, Auswurf fördernd,
entzündungshemmend, krampf- und schleimlösend.
Als meine Kinder kleiner
waren, hatten sie – wie im Kindergartenalter halt so üblich –
ständig Infekte der oberen Luftwege, also das, was im allgemeinen
Sprachgebrauch so Erkältung heißt. Irgendwann war ich dieser
Infekte überdrüssig und bekam von meiner Tante den Tipp mit dem
Zwiebeltee.
Also gesagt getan, eine
kleine Zwiebel mit sämtlichen Schalen – man achte also tunlichst
auf gute Qualität – klein geschnitten in kaltem Wasser angesetzt
und vorsichtig aufkochen lassen. ¼ h ziehen lassen und absieben. Da
diese Flüssigkeit nicht so ohne Weiteres in jedes Kind zu
transportieren ist, nutzte ich den noch vorhandenen Himbeersirup
(gekauft – ich gebe es zu – und daher rot röter am rötesten,
ich habe selten etwas so Rotes gesehen), der als Süßungs- und vor
allem Färbemittel dem Gesundgebräu die richtige Farbe verlieh.
Siehe da, meine Kinder tranken den Tee nicht nur klaglos, sondern
sogar richtig gerne. Und nicht nur die Erkältung mit Schnupfen und
Husten war schneller als üblich auskuriert, es kam auch so schnell
keine mehr nach.
Alternativ und weniger
farbintensiv schnippele ich eine kleine Zwiebel – diesmal ohne
Schale – klein und gebe Zucker oder Honig darauf, bis alles bedeckt
ist. Nach ein paar Stunden hat die Mischung Saft gezogen, der ebenso
auch gegen Infekte wirken kann.
Sonntag, 3. Mai 2015
Zitronenmelisse - Melissa officinalis
Die ursprüngliche Heimat der bei
uns so bekannten und beliebten Zitronenmelisse ist der östliche
Mittelmeerraum und das westliche Asien.
Sie duftet wunderbar zitronig, was ihr auch den Namen eingebracht hat. Viele werden sie als Küchengewürz im Salat kennen oder auch als Tee, der sowohl heiß als auch kalt getrunken werden kann. Durch sein Zitronenaroma wirkt er sehr erfrischend an heißen Sommertagen.
Wichtig für den IHK-Sachkundenachweis:
Melissenblätter - Melissa officinalis
Hauptinhaltsstoffe:
ätherisches Öl
Hauptanwendungsgebiete:
Nervenstärkend
Beruhigend
antiviral
wie erkennen:
zitronig, hell- bis mittelgrün
Sie duftet wunderbar zitronig, was ihr auch den Namen eingebracht hat. Viele werden sie als Küchengewürz im Salat kennen oder auch als Tee, der sowohl heiß als auch kalt getrunken werden kann. Durch sein Zitronenaroma wirkt er sehr erfrischend an heißen Sommertagen.
Wichtig für den IHK-Sachkundenachweis:
Melissenblätter - Melissa officinalis
Hauptinhaltsstoffe:
ätherisches Öl
Hauptanwendungsgebiete:
Nervenstärkend
Beruhigend
antiviral
wie erkennen:
zitronig, hell- bis mittelgrün
Freitag, 6. März 2015
Zimt – Cinnamomum zeylanicum
Zimt – Cinnamomum zeylanicum
Bei Zimt denken wir in erster Linie an
die weihnachtlichen Leckereien. Aber Zimt kann mehr! Er wirkt
äußerlich angewendet durchblutungsfördernd. Innerlich kann er auch
als Teegewürz getrunken werden. Da er den Blutzucker senken kann,
sollte er in größeren Mengen (etwa ab ¼ Teelöffel täglich) bei
Diabetes nur in Absprache mit dem Arzt angewendet werden. Bei
Gesunden lassen sich Probleme durch eine Unterzuckerung durch Süßen
des Tees mit Honig oder Zucker verhindern.
Abonnieren
Posts (Atom)
.jpg)
.jpg)