Das Currykraut verströmt bei Berührung oder Verreibung der Blätter einen mehr oder weniger intensiven Geruch nach der bekannten Gewürzmischung. Da es genießbar ist, kann es auch als Gewürz für Fleisch und Fisch verwendet werden, oder überall dort, wo wir auch Curry verwenden würden (vielleicht nicht unbedingt bei der Currywurst – da würde mir wohl das orangefarbene Pulver fehlen, aber das ist ja auch wieder Ansichtssache). Als Würze werden die Blätter fein gehackt oder auch die ganzen Zweige mitgekocht und vor dem Servieren wieder entfernt.
Im Übermaß genossen oder bei empfindlichen Menschen kann das Currykraut Magenschleimhautreizungen verursachen und sollte daher nur sehr vorsichtig dosiert werden.
Aufgrund der fungiziden, antibakteriellen, entspannenden und wundheilenden Eigenschaften kann das Currykraut auch als Heiltee verwendet werden. Auch gegen Mottenbefall kann ein Versuch mit dem Kraut gewagt werden.
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Sonntag, 23. April 2017
Sonntag, 24. April 2016
Colastrauch - Artemisia abrotanum / alba / camphorata
Ich habe - beim letzten Pflanzenmarkt auf den Colastrauch angesprochen - nun mal ein bißchen recherchiert. Ich hatte mir die Pflanze letztes Jahr wegen des Geruchs gekauft. Ich mag halt ab und an auch mal Cola.
Die Recherche hat ergeben, dass der Colastrauch wohl eine Unterart der Eberraute ist. Ich habe auch mehrere lateinische Namen für die Pflanze gefunden, bin mir daher auch noch nicht sicher, ob alle Autoren von der selben Pflanze sprechen.
Der Geruch bei Berührung ist tatsächlich nach dem bekannten Erfrischungsgetränkt. Mehr habe ich noch nicht ausprobiert. Ich denke, man kann durchaus auch Tee oder Desserts damit aromatisieren. Allerdings empfiehlt es sich wohl, nur die feinen Triebspitzen zu verwenden. Die älteren Pflanzenteile dürften recht herb schmecken.
Die Recherche hat ergeben, dass der Colastrauch wohl eine Unterart der Eberraute ist. Ich habe auch mehrere lateinische Namen für die Pflanze gefunden, bin mir daher auch noch nicht sicher, ob alle Autoren von der selben Pflanze sprechen.
Der Geruch bei Berührung ist tatsächlich nach dem bekannten Erfrischungsgetränkt. Mehr habe ich noch nicht ausprobiert. Ich denke, man kann durchaus auch Tee oder Desserts damit aromatisieren. Allerdings empfiehlt es sich wohl, nur die feinen Triebspitzen zu verwenden. Die älteren Pflanzenteile dürften recht herb schmecken.
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Sonntag, 20. Dezember 2015
Zistrose - Cistus incanus
In letzter Zeit macht eine unscheinbare
Pflanze von sich reden, die Zistrose. Sie scheint ein Universalmittel
gegen alle unliebsamen „Mitbewohner“, wie Bakterien, Viren und
Pilze zu sein. Sie wirkt vorbeugend, aber auch kurativ gegen alle
möglichen Infektionen. s. auch http://www.xing-news.com/reader/news/articles/192702?newsletter_id=11068&xng_share_origin=email
Mittwoch, 23. September 2015
Meerrettich - Armoracia rusticana
Der Meerrettich wirkt mit seinen Senfölglykosiden antibakteriell und antiviral und unterstützt damit die Immunabwehr im Kampf gegen unliebsame Eindringlinge wie Viren und unerwünschte Bakterien. Wenn bei mir ein Schnupfen im Anzug ist, genehmige ich mir ein Brot mit Quark und reichlich Meerrettich. Meist genügt das schon, um dem Schnupfen Virenangriff zu widerstehen. Eine Wiederholung am nächsten Tag muss meist nicht mehr sein. Allerdings ist schnelles Handeln angesagt. Wenn erst zu viele Viren vorhanden sind, dauert es auch entsprechend länger.
Sonntag, 26. Juli 2015
Zwiebel - Allium cepa
Eines unserer „billigsten“
Fast-“Allheilmittel“ können wir in jedem Supermarkt kaufen: die
Zwiebel. Sie wirkt antibakteriell, Auswurf fördernd,
entzündungshemmend, krampf- und schleimlösend.
Als meine Kinder kleiner
waren, hatten sie – wie im Kindergartenalter halt so üblich –
ständig Infekte der oberen Luftwege, also das, was im allgemeinen
Sprachgebrauch so Erkältung heißt. Irgendwann war ich dieser
Infekte überdrüssig und bekam von meiner Tante den Tipp mit dem
Zwiebeltee.
Also gesagt getan, eine
kleine Zwiebel mit sämtlichen Schalen – man achte also tunlichst
auf gute Qualität – klein geschnitten in kaltem Wasser angesetzt
und vorsichtig aufkochen lassen. ¼ h ziehen lassen und absieben. Da
diese Flüssigkeit nicht so ohne Weiteres in jedes Kind zu
transportieren ist, nutzte ich den noch vorhandenen Himbeersirup
(gekauft – ich gebe es zu – und daher rot röter am rötesten,
ich habe selten etwas so Rotes gesehen), der als Süßungs- und vor
allem Färbemittel dem Gesundgebräu die richtige Farbe verlieh.
Siehe da, meine Kinder tranken den Tee nicht nur klaglos, sondern
sogar richtig gerne. Und nicht nur die Erkältung mit Schnupfen und
Husten war schneller als üblich auskuriert, es kam auch so schnell
keine mehr nach.
Alternativ und weniger
farbintensiv schnippele ich eine kleine Zwiebel – diesmal ohne
Schale – klein und gebe Zucker oder Honig darauf, bis alles bedeckt
ist. Nach ein paar Stunden hat die Mischung Saft gezogen, der ebenso
auch gegen Infekte wirken kann.
Dienstag, 24. März 2015
Gewürznelke – Syzygium aromaticum
Unsere Nelken aus dem Garten sind
mit der Gewürznelke nicht verwandt. Unsere Gewürznelken sind die
getrockneten Fruchtknoten des Gewürznelkenbaumes.
Die Gewürznelken enthalten unter anderem ätherisches Öl, das schmerzstillend auch in der Zahnheilkunde eingesetzt wurde und wird.
Gewürznelken sind in vielen Gewürzmischungen enthalten, die vor allem der Verbesserung der Verdauung dienen. Rotkraut oder -kohl kann ich mir ohne dieses Gewürz gar nicht mehr vorstellen. Ebenfalls gehört die Gewürznelke in das Glühweingewürz, das ich allerdings gerne für warmen oder heißen Apfelsaft verwende. Nebenbei tue ich damit auch etwas für meine Verdauung und mir schmeckt der Saft dann gerade im Winter nochmal so gut.
Wichtig für den IHK-Sachkundenachweis:
Gewürznelke - Syzgium aromaticum
Hauptinhaltsstoffe:
Ätherisches Öl
Hauptanwendungsgebiete:
Schleimhautentzündungen Mund / Rachen / Zähne
Magen / Darm, wirkt krampflösend, betäubend, hemmt Wachstum von Pilzen, Bakterien, Viren
wie erkennen:
Die Gewürznelken enthalten unter anderem ätherisches Öl, das schmerzstillend auch in der Zahnheilkunde eingesetzt wurde und wird.
Gewürznelken sind in vielen Gewürzmischungen enthalten, die vor allem der Verbesserung der Verdauung dienen. Rotkraut oder -kohl kann ich mir ohne dieses Gewürz gar nicht mehr vorstellen. Ebenfalls gehört die Gewürznelke in das Glühweingewürz, das ich allerdings gerne für warmen oder heißen Apfelsaft verwende. Nebenbei tue ich damit auch etwas für meine Verdauung und mir schmeckt der Saft dann gerade im Winter nochmal so gut.
Wichtig für den IHK-Sachkundenachweis:
Gewürznelke - Syzgium aromaticum
Hauptinhaltsstoffe:
Ätherisches Öl
Hauptanwendungsgebiete:
Schleimhautentzündungen Mund / Rachen / Zähne
Magen / Darm, wirkt krampflösend, betäubend, hemmt Wachstum von Pilzen, Bakterien, Viren
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Syzygium,
verdauungsfördernd
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