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Sonntag, 17. Januar 2016

Brunnenkresse - Nasturtium aquaticum

Bei der Brunnenkresse bin ich mir nicht sicher, was ich von den unterschiedlichen Quellen halten soll. Eine Quelle spricht davon, dass die Brunnenkresse nur in schnell fließenden Gewässern wächst, die nächste sagt, sie wächst in langsam fließenden Gewässern. Bei uns im Garten hatte ich vor 2 Jahren ein winziges Töpfchen – gekauft in der Gärtnerei – i einem kleinen sehr langsam fließenden Teichlein ausge“wildert“ und sie hat in 0,nix den halben Teich zugewuchert. Das kenne ich sonst nur von Minzen.... Ich kann auch noch nicht sagen, wann man sie am besten sammelt. Eine Quelle erwähnt in diesem Zusammenhang alle Monate mit „R“, die andere schreibt Mai und Juni (in diesen beiden Monaten finde ich beim besten Willen kein „R“). Also was tun? Am besten selbst herausfinden. Leider ist in unserem Teichlein nicht nur die Brunnenkresse gewuchert, sondern im letzten Frühjahr auch die Algenblüte besonders reichlich ausgefallen, so dass mich allein der Gedanke an einen leckeren Salat aus Brunnenkresse geschaudert hat. Wirklich alles war von Algen überwachsen. Vielleicht klappt es dieses Frühjahr.

Mittwoch, 23. September 2015

Meerrettich - Armoracia rusticana

Der Meerrettich wirkt mit seinen Senfölglykosiden antibakteriell und antiviral und unterstützt damit die Immunabwehr im Kampf gegen unliebsame Eindringlinge wie Viren und unerwünschte Bakterien. Wenn bei mir ein Schnupfen im Anzug ist, genehmige ich mir ein Brot mit Quark und reichlich Meerrettich. Meist genügt das schon, um dem Schnupfen Virenangriff zu widerstehen. Eine Wiederholung am nächsten Tag muss meist nicht mehr sein. Allerdings ist schnelles Handeln angesagt. Wenn erst zu viele Viren vorhanden sind, dauert es auch entsprechend länger.