Inhalt, alphabetisch

A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T V W X Y Z
Posts mit dem Label D werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label D werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Donnerstag, 2. Juni 2016

Dill - Anethum graveolens

Dill kennen wir eigentlich nur als Gewürz im Gurkenglas oder vielleicht noch im Salat. Die Wenigsten wissen, dass er auch Heilkräfte besitzt. Dabei ist er ähnlich wie der Fenchel hilfreich bei Babys Blähungen und sogar bei Menstruationsbeschwerden. Außerdem hilft er der Mama bei der Milchbildung und ist somit für Baby doppelt gut. Auch die Römer kannten ihn bereits.

 

Donnerstag, 19. Mai 2016

Oregano (Dost) - Origanum vulgare

Der Oregano ist eine auch bei uns heimische Heilpflanze, die wir (fast) alle auch von unserer Pizza kennen. Sie gibt dem sogenannten Pizzagewürz den typischen Geruch und Geschmack. Der Dost – so wird der Oregano auch genannt – mag einen sonnigen warmen Standort und liebt eher die durchlässigen und etwas kalkhaltigen Böden. Er ist bedingt winterhart, friert in kalten Wintern oberirdisch ab, treibt aber im Frühjahr normalerweise wieder aus.

Er schmeckt intensiver als sein Bruder – der Majoran, sieht ihm aber sehr ähnlich.

Er kann als Tee aus den Blättern gegen Magengrimmen helfen oder auch bei Erkrankungen der Atemwege, wie Asthma, Keuchhusten oder (chronische) Bronchitis. Ein Bad aus einem starken Oregano-Tee kann hier noch unterstützen.

Donnerstag, 14. Januar 2016

Karde, Wilde / Weberkarde - Dipsacus sativus

In früheren Zeiten wurden die getrockneten abgeblühten Kardenblüten zum Kardieren der Wolle genutzt. Dabei wird die gewaschene Rohwolle immer wieder über die Kardenfrüchte gezogen, um die Wolle zu „kämmen“. Heute übernehmen Maschinen oder Handkarden die Arbeit.

Die Karde wächst auch im hessischen Rhein-Main-Gebiet wild.

Als Heilpflanze ist die Karde erst seit kurzem im Gespräch. Sie soll den Stoffwechsel stärken und gegen Borreliose wirken. Dieser Therapieansatz ist relativ neu, aber es gibt gegen Borreliose praktisch kein Mittel.
 
Die wilde Karde steht gern in voller Sonne, benötigt nur mageren Boden und verträgt auch mal Trockenheit. Sie ist normalerweise zweijährig, was bedeutet, dass sie erst im 2. Jahr blüht. Sie wird bis 1,20 m hoch und blüht im Sommer (Juli - August) violett. Insekten wie Hummeln fliegen auf sie. Die Samenstände im Herbst sind attraktiv für Körnerfresser wie Distelfinken / Stieglitze.