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Donnerstag, 9. Februar 2017

Wacholder - Juniperus communis

Wacholder wirkt gegen Sodbrennen. Aber als Tee wirkt er entwässernd, blutreinigend und harntreibend. Das tut besonders bei Blaseninfekten gut, bei denen mehr Urin viele Erreger einfach ausschwemmen kann. Außerdem wirken die ätherischen Öle des Wacholders entkrampfend.

Inzwischen haben wir uns für unseren Garten auch zwei kleine Wacholder gekauft, die sich im Topf recht gut entwickelt haben. Mal sehen, wie sie den Winter überstanden haben. Bei den teilweise starken Frösten waren sie abgedeckt.



Wichtig für den IHK-Sachkundenachweis:

Wacholderbeeren - Juniperus communis
 

Hauptinhaltsstoffe:
Ätherische Öle
 

Hauptanwendungsgebiete:
Harn treibend
Sodbrennen
 

wie erkennen:
kleine beinahe schwarze rundliche Beeren (im Gegensatz dazu sind die getrockneten Heidelbeeren schrumpeliger)

Sonntag, 29. Mai 2016

Johanniskraut - Hypericum perforatum

Das Johanniskraut ist ein hervorragendes Mittel bei nervöser Unruhe, Schlafstörungen und leichten depressiven Verstimmungen.

Ich ernte es um Johanni herum, wenn der Morgentau von der Pflanze abgetrocknet ist und es ein paar sonnige Tage gegeben hat (dieses Jahr war das gar nicht so einfach). Man pflückt entweder nur die gerade geöffneten Blüten oder das ganze Kraut (die oberen ca. 15 cm der Pflanze) mit allen Knospen, Blüten und Blättern.

Für einen Tee übergießt man 2 Teelöffel des Krautes mit ¼ l kochendem Wasser, lässt 10 Minuten bedeckt ziehen und seiht dann ab. Man kann eine Teekur über mehrere Wochen (nicht mehr als 6 Wochen) mit 2 – 3 Tassen täglich durchführen.

Gerade bei Johanniskraut ist die Wirksamkeit inzwischen auch klinisch bestätigt. Es ist ein recht hochwirksames Kraut, daher sind Nebenwirkungen und Wechselwirkungen zu beachten. So kann es zum Beispiel andere Medikamente in ihrer Wirkung beeinträchtigen; das gilt insbesondere auch für orale Kontrazeptiva (Antibabypille). Aber auch andere Medikamente sind betroffen. Da es auch die Immunabwehr stärkt, darf es bei einer Behandlung mit Immunsuppressiva (vielleicht nach einer Organtransplanation) nicht angewendet werden!

Johanniskraut wird auch als innere Sonne bezeichnet, ich sage lieber, es ist eine Art natürlicher „Restlichtverstärker“, der in trüben Herbst- und Wintertagen ein bißchen „lichtempfindlicher“ machen kann, was hier ja durchaus erwünscht ist und uns das trübsinnig machende Wetter leichter ertragen lässt. Ob es tatsächlich im Sommer zu phototoxischen Reaktionen kommt? Darüber streitet man sich. Ich denke, Vorsicht ist besser als Nachsicht und nehme es lieber nur in der lichtärmeren Zeit.

Freitag, 10. April 2015

Johannisbeere schwarze - Ribes nigrum

Johannisbeeren gibt es in drei verschiedenen Farbvarianten, die allesamt gesund und lecker sind. Die roten und weißen schmecken milder als ihre schwarzen Schwestern, und Diabetiker sollten sich auch eher an sie halten aufgrund des niedrigeren Gehalts an Kohlenhydraten.

Die schwarzen Johannisbeeren schmecken deutlich herber, enthalten allerdings deutlich mehr gesundheitsfördernde Stoffe.

Um Beschwerden eines empfindlichen Magens beim Genuss von Johannisbeeren zu vermeiden kann man die Johannisbeeren pürieren und / oder durch ein Sieb streichen und dann das Püree genießen.

Die Johannisbeeren können bei Blasenleiden, Durchfall oder auch Erkältungskrankheiten unterstützend wirken. Die Blätter sollen bei Rheuma und Gicht unterstützen, da sie wassertreibend wirken können.

Samstag, 10. Januar 2015

Jiaogulan / Xiancao / Kraut der Unsterblichkeit – Gynostemma pentaphyllum

Jiaogulan / Xiancao / Kraut der Unsterblichkeit – Gynostemma pentaphyllum

Das Kraut der Unsterblichkeit oder Jiaogulan ist bei uns noch ein eher seltenes Kraut. Es soll ähnlich wie Ginseng wirken und als Tee und auch im Salat genossen werden können.
Die Pflanze zieht im Winter ein und treibt im späten Frühjahr wieder aus. Der Jiaogulan ist eine Rankpflanze, die sich allerdings ihr Gerüst selbst sucht bzw. nicht alles annimmt, was ihr angeboten wird.