Inhalt, alphabetisch

A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T V W X Y Z
Posts mit dem Label O werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label O werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Donnerstag, 19. Mai 2016

Oregano (Dost) - Origanum vulgare

Der Oregano ist eine auch bei uns heimische Heilpflanze, die wir (fast) alle auch von unserer Pizza kennen. Sie gibt dem sogenannten Pizzagewürz den typischen Geruch und Geschmack. Der Dost – so wird der Oregano auch genannt – mag einen sonnigen warmen Standort und liebt eher die durchlässigen und etwas kalkhaltigen Böden. Er ist bedingt winterhart, friert in kalten Wintern oberirdisch ab, treibt aber im Frühjahr normalerweise wieder aus.

Er schmeckt intensiver als sein Bruder – der Majoran, sieht ihm aber sehr ähnlich.

Er kann als Tee aus den Blättern gegen Magengrimmen helfen oder auch bei Erkrankungen der Atemwege, wie Asthma, Keuchhusten oder (chronische) Bronchitis. Ein Bad aus einem starken Oregano-Tee kann hier noch unterstützen.

Sonntag, 15. Mai 2016

Nachtkerze - Oenothera biennis

Das Öl der Nachtkerze wird aus den Samen gewonnen. Wer die schon einmal gesammelt hat, hat eine Vorstellung wie viele Samen für das Öl notwenig sind und versteht wahrscheinlich auch, warum es doch relativ teuer ist. Das Nachtkerzenöl enthält reichlich Omega-6-Fettsäuren, die empfindliche Haut beruhigen können. Eine Wohltat für alle Neurodermitiker. Allerdings muss das Öl über einen längeren Zeitraum von mehreren Wochen angewendet werden, um eine Wirkung zeigen zu können.

Da ein Pressen der Samen in der heimischen Küche eher selten in Frage kommt, steht dem Anwender in der Apotheke eine Reihe von Fertigpräparaten zur Verfügung. Für Schwangere und Stillende gilt auch hier verstärkte Vorsicht: Fragen Sie vor der Anwendung Ihren Arzt oder Apotheker. Bei der Einnahme von Kapseln kann es zu Nebenwirkungen kommen: Kopfschmerzen, Übelkeit oder andere Magen-Darm-Beschwerden können auftreten.

Die Knospen der Nachtkerze sind eingelegt in Olivenöl eine Delikatesse. Auch die Wurzel ist essbar und kann als Gemüse zubereitet werden.

Sonntag, 8. Mai 2016

Majoran – Origanum majorana

Der Majoran stammt ursprünglich aus Kleinasien. Er gehört zur Gattung Dost und ist ein Lippenblütler. Er wird nach seinem häufigsten Verwendungszweck auch Wurstkraut genannt, da er in sehr vielen Wurstsorten ein oft gebrauchtes Gewürz darstellt. Er ist ein „Bruder“ des Oregano, schmeckt und riecht aber anders.

Der Majoran ist zwar eine ausdauernde Pflanze, wird aber häufig nur als einjähriges Kraut angepflanzt. Der Majoran blüht im Sommer bis in den August hinein und sollte kurz vor oder zu Beginn der Blüte geerntet werden.

Majoran ist sehr aromatisch aufgrund seines hohen Anteils an ätherischen Ölen. Beim Trocknen geht ein Teil des Aromas verloren. Er wird zum Würzen von kräftigen Eintöpfen,Soßen, Suppen wie Kartoffeleintopf, Wurst oder Hülsenfrüchte verwendet.
Hier unterstützt er auch die Verdauung, denn er stärkt die Verdauungsorgane und wirkt – insbesondere bei Babies – auch gegen Blähungen. Er wird in der Naturheilkunde auch gegen Erkältungen eingesetzt, als Majoran-Salbe lindert er auch gereizte Schnupfennasen. Da er auch beruhigend und entkrampfend wirkt, ist auch bei Menstruationsbeschwerden ein Versuch mit Majoran angezeigt.

Donnerstag, 3. März 2016

Odermennig - Agrimonia eupatoria

Der Odermennig wird im Juli gesammelt und als ganze Pflanze getrocknet. In der Naturheilkunde wird der Odermennig bei Magen-Darm-Beschwerden und / oder Durchfall eingesetzt. Auch bei Gallenerkrankungen kann er seine Wirkung entfalten.
In früherer Zeit wurde der Odermennig auch gegen Lebererkrankungen eingesetzt, was ihm den Namen Leberklette einbrachte. Seine Früchte sind ähnlich wie kleine Kletten.

Donnerstag, 27. August 2015

Basilikum - Ocimum basilicum

Basilikum - das Kraut der Könige.

Oh wie viele Sorten dieses köstlichen Krautes gibt es denn nur? Wenn man sich im Internet umsieht, verliert man leicht den Überblick. Basilikum wohin das Auge reicht. Und manchmal gibt es dann auch noch mehrere Namen für ein- und dieselbe Sorte. Und alle Sorten riechen anders, schmecken anders und ich kann mich nicht entscheiden, welcher Sorte ich den Vorzug geben soll.
Das hier sind derzeit - abgesehen vom Genoveser und dem mittelblättrigen Basilikum - unsere Favoriten:
  • Zitronenbasilikum (Ocimum basilicum)
  • Violettes Basilikum
  • Indisches Basilikum (Ocimum sanctum)
Meine Familie ist ganz wild auf mein Basilikumsalz: "normales" (also Genoveser) Basilikum mit dem Wiegemesser (oder anderem geeigneten Gerät) fein hacken und mit grobem Salz (ich bevorzuge Meersalz, aber das ist Geschmack- und / oder Ansichtssache) mischen, trocknen und in die Mühle füllen. Seit ich damit angefangen habe, brauche ich einen Topf / Monat für Salz und keiner will mehr "normales" Salz zum Nachwürzen. Da hab' ich vielleicht was angefangen. Dieses Jahr haben wir selbst genug Basilikum, um nicht nur Salz, sondern auch eine Basilikumbutter zu bereiten. Außerdem habe ich Tinktur vorbereitet, die dann evtl. noch zum Likör mutieren soll. Das muss ich mal abwarten, wie viel Basilikum bis zum Herbst noch wächst.

Blüte eines roten Strauchbasilikums am 1. Mai 2015 auf dem Pflanzenmarkt im Hessenpark