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Montag, 7. Dezember 2015

Quendel - Thymus serphyllum

Für den Quendel habe ich auch die Namen Sand-Thymian, Teppichthymian und andere mehr gefunden. Auch bei dem wissenschaftlichen Namen kommt neben Thymus serpyllum noch Thymus pulegiodes vor. Ich bin nicht sicher, ob alle wirklich von der gleichen Pflanze schreiben, aber vorerst lasse ich das mal so stehen.

Er wächst in Mitteleuropa wild im Gegensatz zu seinem mediterranen „Bruder“, dem echten Thymian, der zu uns aus dem Mittelmeerraum gebracht wurde. Ich habe hier in unserem Raum allerdings noch keinen gefunden, vielleicht ist es hier nicht trocken genug.

Er ist ähnlich wirksam wie der Thymian und kann gegen Erkältungen, aber auch Magen-Darm-Beschwerden und äußerlich bei Hautentzündungen eingesetzt werden.

Sonntag, 30. August 2015

Mastix-Thymian – Thymus mastichina

Bei unserem neuerlichen Shopping beim Kräutermarkt stieß ich auf diesen wunderbar würzig duftenden Thymian. Da ich die Pflanze nicht kannte, mir der Geruch aber zusagte, kaufte ich mir ein Töpfchen. Auf dem Etikett steht auch etwas von ägyptischem Räucherthymian. Ich bin mal gespannt. So ist zwar das Räuchern nicht „meins“, aber mit diesem Duft – das muss ich einfach mal ausprobieren. Ich werde berichten.

Als weitere Namen habe ich „spanischer Majoran“ oder auch Waldmajoran gefunden, er hat aber botanisch wohl mit dem Majoran nichts gemeinsam.

Der Mastix-Thymian liebt sonnigen, gut durchlässigen, etwas sandig-kiesigen Boden, ist bedingt winterhart (normalerweise bei uns schon ein k.o.-Kriterium, da wir im Haus nur sehr wenig Platz für „Überwinterungsgäste“ haben).

Er ist zum Würzen geeignet, allerdings bin ich mir bei dem Geruch nicht sicher, wozu der Mastix-Thymian passt, aber auch als Heilkraut als Tee kann er genossen werden.

Dienstag, 6. Januar 2015

Thymian - Thymus vulgaris

Der Thymian mag es im Garten warm und trocken, sandige Böden werden bevorzugt. Im Topf mag er dagegen nicht austrocknen, der letzte Sommer mit seinem heißen trockenen Frühjahr und dem doch etwas nasseren Sommer war unseren verschiedenen Thymianpflanzen, die alle im Topf unsere Treppe schmückten nicht zuträglich. Im Topf also immer etwas feuchter halten, im Garten ausgepflanzt macht ihm Trockenheit jedoch nicht viel aus. Dieses Jahr weiß ich das auch.

Bei uns wächst Thymian auch wild und wird dann meist Quendel genannt. Die Wildform ist niedrig wachsend oder kriechend und blüht von weiß über zartrosa bis kräftig pink während des Sommers.

Der Thymian liefert uns ein wunderbares pflanzliches Antibiotikum, das sogar bei schwierigeren Atemwegsproblemen wie Asthma oder chronischer Bronchitis helfen kann. Die fungizide und antivirale Wirksamkeit des Thymian können wir uns in einer Mundspülung gegen Mundpilze oder / und Paradontose nutzbar machen. Auch Hautprobleme lassen sich eventuell mit Thymian bekämpfen. Aber Achtung:Thymian-Tee könnte anregend wirken, daher nicht abends trinken!

Auch beim Thymian gibt es inzwischen viele Formen:


Bei uns wachsen neben dem Thymus vulgaris auch der Kümmelthymian, der Perückenthymian, Teppichthymian und ein Zitronenthymian. Auch hier fällt die Auswahl schwer, wenn der Platz im Garten begrenzt ist. Neuerdings wächst bei uns auch - allerdings im Topf - ein Mastix-Thymian. Ich hoffe, ich bekomme ihn über den Winter. Er sieht sehr traurig aus. Ich befürchte, der Herbst ist ihm zu nass geworden. Womit ich leider Recht hatte.

Wichtig für den IHK-Sachkundenachweis:

Thymiankraut – Thymus vulgaris
 

Hauptinhaltsstoffe:
Ätherisches Öl
Hauptanwendungsgebiete:
Bronchitis
Keuchhusten
Regeneration
Wurmwidrig
nervenstärkend
 

Wie erkennen:
typischer Geruch