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Sonntag, 13. März 2016

Beinwell - Symphytum officinale

Der Beinwell - auch Wallwurz genannt - kommt mir vor wie ein Universal-“Genie“. Er wirkt heilungsfördernd bei Knochenbruch und Gelenkschmerzen, bei (schlecht heilenden) Wunden und Hämorrhoiden, bei Bronchitis, Husten und Asthma, bei Menstruationsproblemen und vielen Problemen mehr.

Der Beinwell wächst gerne an feuchten Stellen und im Schatten von anderen großen Pflanzen. Seine Blüten sind violett oder rosa und zeigen sich über den ganzen Sommer. Die Creme, die man aus seinen Wurzeln bereitet, lässt sich am besten im Herbst oder Frühjahr bereiten, da zu diesen Zeiten die Wurzeln ausgegraben und frisch verarbeitet werden können.

Sonntag, 31. Januar 2016

Rosskastanie - Aesculus hippocastanum

Rosskastanie – Aesculum hippocastanum

Eigentlich wollte ich hier keine Bäume aufführen, da es aber einige wichtige Heil“bäume“ außer der Kastanie gibt, z.B. die Birke, die Weide, die Ulme und andere mehr, erweitere ich nun doch meine Sammlung um zumindest einige Bäume.

Unsere Rosskastanie wird ca. 30 m hoch, und jedes Kind kennt zumindest den Standort eines Baumes. Die reifen Früchte werden gerne zum Basteln gesammelt. Ich persönlich liebe es, die Früchte der Kastanie in der Hand zu halten und nutze sie als Handschmeichler, zumindest solange sie noch frisch und schön glatt und glänzend sind. Ich kann dann gar nicht genug bekommen und sammle immer weiter bis die Taschen voll sind.

Die Kastanie enthält sehr viel Saponine, weshalb ein Verzehr sich erst einmal verbietet. Bereitet man die Früchte jedoch richtig vor, werden sie genießbar, was in Zeiten von Hungersnöten wohl jeder wusste, heute aber kaum noch jemand weiß. Man schält die Samen und schneidet sie in Scheiben. Dann müssen sie sorgfältig gewässert werden, am besten über mehrere Tage. Das Wasser muss öfter gewechselt werden, könnte aber vielleicht zum Waschen oder zur Körperhygiene genutzt werden.

Auch als Heilmittel ist die Kastanie einsetzbar. Sie soll gegen Hämorrhoiden und Krampfadern helfen, da sie die Gewäßwände stärkte und somit verhindert, dass Flüssigkeit in das Gewebe eindringt und dort Ödeme verursachen kann.

Mittwoch, 11. Februar 2015

Eiche - Quercus robur

Die Eiche ist die Königin unter den Bäumen. Sie wird bis zu 40 – 50 m hoch und wächst am liebsten in Mischwäldern.

Naturheilkundlich verwendet wird die Eichenrinde. Ihre Hauptinhaltsstoffe sind die Gerbstoffe. Man kann einen Eichenrindentee bereiten, der sowohl äußerlich als auch innerlich angewendet werden kann. Dazu kocht man die Eichenrindestückchen (erhältlich in der Apotheke oder auch via Internet) ein paar Minuten mit Wasser, seiht ab und trinkt den Tee oder wendet ihn – auch verdünnt – äußerlich als Waschung oder Kompresse an. Er soll bei Ekzemen helfen, aber auch bei leichten Analfissuren (hier empfiehlt sich auch beispielsweise ein Sitzbad mit verdünntem Tee.



Wichtig für den IHK-Sachkundenachweis:

Eichenrinde - Quercus robur
 

Hauptinhaltsstoffe:
Gerbstoffe
 

Hauptanwendungsgebiete:
adstringierende Wirkung
Hämorrhoiden
Schweißfüße
 

wie erkennen:
rötliche kleine "Holzstückchen"