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Donnerstag, 5. Mai 2016

Vogelmiere - Stellaria media

Die Vogelmiere ist vor allem als lästiges Unkraut bekannt, lässt sie sich doch auf dem frisch bearbeiteten Boden gerne nieder. Sie überzieht sehr rasch auch größere Flächen und verhindert dadurch die Erosion des Bodens. Sie lässt sich leicht heraus- oder besser abreißen, blüht von März bis in den Oktober hinein und ist ein fruchtbares und sehr früh im Jahr verfügbares Grünfutter für Kleinvögel und kleinere Nager. Auch für uns Menschen ist die Vogelmiere ein früher Vitaminspender, der uns bereits im zeitigen Frühjahr in Quark und als Gemüse zur Verfügung steht.

Die Sternmiere ist eine zierliche Pflanze mit weißen sternförmigen Blüten. Sie wächst vorzugsweise auf stickstoffhaltigen Böden, zeigt damit an, dass der Boden gedüngt ist.

Donnerstag, 10. Dezember 2015

Gänseblümchen - Bellis perennis

Das Gänseblümchen – mir bestens bekannt aus meinen Kindertagen – gilt nicht unbedingt als Heilpflanze, sieht aber im Salat oder auch in Kräuterzubereitungen hübsch aus und kann gegen Erkältungen und Magen-Darm-Katarrhe unterstützend eingesetzt werden.

Fast jeder, der einen englischen Rasen sein eigen nennen möchte, schimpft über die Beständigkeit des Gänseblümchens. In unserem Garten aber widersetzt es sich konsequent allen Ansiedelungsversuchen, sei es als Pflanze oder als Samen.

Sonntag, 9. August 2015

Schnittlauch - Allium schoenoprasum

Schnittlauch – das Allerweltskraut – eine Heilpflanze? Ja, wenn auch wenig bekannt, kann der Schnittlauch sowohl die Verdauung unterstützen als auch Schleim lösend, antibakteriell und Harn treibend wirken. Auch auf die Blutgefäße kann er unterstützend wirken.

Von einer Anwendung als Tee ist allerdings abzuraten: Geschmack und Wirkung leiden ganz erheblich. Am besten genießt man ihn frisch (oder im Bedarfsfall auch eingefroren) direkt auf dem Quark- oder Butterbrot, im Salat oder auf andere – auch warme – Gerichte direkt vor dem Servieren aufgestreut.