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Donnerstag, 2. Februar 2017

Süßholz - Glycyrrhiza glabra

Cave: Personen mit erhöhtem Blutdruck sollten kein Süßholz verwenden, da es den Blutdruck erhöhen kann. Daher ist auch Lakritze - insbesondere die reine Lakritze - mit Bedacht zu genießen!



Wichtig für den IHK-Sachkundenachweis:

Süßholzwurzel - Glycyrrhiza glabra
 

Hauptinhaltsstoffe:
Saponine
 

Hauptanwendungsgebiete:
Schleim lösend
Magenschleimhautentzündungen
 

wie erkennen:
schmeckt nach Lakritze

Mittwoch, 14. Dezember 2016

Mistel - Viscum album

Gerade jetzt im Winter, wenn die Bäume ohne Blätter sind, sind die Misteln als kugelige Gebilde gut zu erkennen. Sie leben als Halbschmarotzer auf verschiedenen Bäumen.

Die Mistel war schon bei den Druiden - den Heilkundigen der Kelten - bekannt. Sie schnitten sie in langen weißen Gewändern mit goldenen Sicheln. Für sie war die Mistel ein Alleskönner.

Wir sehen das heute etwas differenzierter und setzen sie hauptsächlich zur Stärkung von Herz und Kreislauf ein. Allerdings werden ihr auch krebshemmende Wirkungen zugesprochen. Es gibt sogar bereits Studien hierzu.

Wichtig für den IHK-Sachkundenachweis:

Mistelkraut - Viscum album
 

Hauptinhaltsstoffe:
Querecetin
Viscin
 

Hauptanwendungsgebiete:
Blutdruckregulierend
Krebshemmend
 

wie erkennen:
gelbgrün, riecht leicht nach Baldrian

Sonntag, 21. Juni 2015

Berberitze - Berberis vulgaris

Heilkundlich sind vor allem die Wurzeln und insbesondere deren Rinde interessant in der Behandlung von Funktionsstörungen der Leber, Gallenproblemen, auch bei Gelbsucht oder Verdauungsstörungen.

Außerdem erweitert die Wurzelrinde der Berberitze die Blutgefäße, was eine Senkung des Blutdrucks zur Folge hat. Ebenso wird die Nierentätigkeit angeregt, jedoch sollte die Berberitze bei Nierenentzündungen nicht angewendet werden, da die Niere zu stark gereizt würde.

Donnerstag, 2. April 2015

Stevia – Stevia rebaudiana

Stevia – kaum eine Pflanze hat in den letzten Jahren so viel von sich reden gemacht. Erst ist sie in der EU und damit in Deutschland nicht zum Verzehr zugelassen, obwohl sie in den Ländern, wo sie natürlich wächst, seit Jahrhunderten angewendet wird, und das – zumindest wird das unterstellt – ohne schädliche Wirkungen.
 
Natürlich ist jedenfalls das Süßungsmittel nur dann, wenn das direkte Kraut verwendet wird, das Pulver ist mindestens so industriell hergestellt wie alle anderen Süßungsmittel auch. Der Geschmack ist auch nicht wirklich zuckerähnlich, wenn man die Blätter direkt konsumiert. Als Bestandteil von Teemischungen geht es aber ganz gut durch.

Ich persönlich halte Stevia nicht zwingend für ein Heilkraut, auch wenn es wohl Gerüchten zufolge sowohl Blutzucker als auch Blutdruck senken kann. Außerdem wurde es zur Verhütung einer ungewollten Schwangerschaft eingesetzt. In jedem Fall würde ich mich an die offiziellen Empfehlungen halten und Stevia nur sehr eingeschränkt verwenden.

Leider ist die Pflanze nicht winterhart und der Frost im Herbst hat unsere Pflanze nicht gut getan, so dass ich mich dieses Jahr wieder entscheiden muss, ob ich eine will oder nicht.

Ich  habe durch den Kommentar einer Leserin diesen Link erhalten, der  ziemlich gut beschreibt, wie man die Pflanze auch über den Winter bekommt, ich werde das dann doch nochmal ausprobieren. Ich finde es immer schade, wenn Pflanzen als Ware nach einer Saison entsorgt werden, obwohl sie durchaus mehrjährig sein könnten, wenn man sie ließe.

Stevia rebaudiana

Donnerstag, 12. März 2015

Sellerie - Apium graveolens

Der oder die Sellerie gilt bei uns heute hauptsächlich als Gemüse- oder Gewürzpflanze. Dass der Sellerie bereits in der Antike bei den Römern und vorher bei den Ägyptern auch als Heilkraut verwendet wurde, ist kaum noch bekannt.

Der Sellerie enthält Inhaltsstoffe, die den Blutdruck senken und das Herz stärken können. So wird ihm auch potenzsteigernde Wirksamkeit zugesprochen, und er soll sich positiv auf das Gehirn auswirken. Natürlich ist der Geschmack nicht Jedermanns Sache. Aber ab und an sollte er auf unserem Speisezettel stehen. Ich werde ihn wohl auch wieder öfter mal zubereiten.

Ein Gewürzsalz mit Selleriekraut steht noch in meinem Gewürzschrank. Das nehme ich sehr gerne auch für Kartoffelsalat und Ähnliches. Für das Salz habe ich einige Stängel Selleriekraut kleingeschnitten und mit grobem Salz vermischt trocknen lassen. Anschließend fülle ich die Mischung in eine Salzmühle und würze damit bei Tisch (oder ich schummele es auch mal in etwas größeren Mengen – teelöffelweise - an Salate oder Soßen).