Gerade jetzt im Winter, wenn die Bäume ohne Blätter sind, sind die Misteln als kugelige Gebilde gut zu erkennen. Sie leben als Halbschmarotzer auf verschiedenen Bäumen.
Die Mistel war schon bei den Druiden - den Heilkundigen der Kelten - bekannt. Sie schnitten sie in langen weißen Gewändern mit goldenen Sicheln. Für sie war die Mistel ein Alleskönner.
Wir sehen das heute etwas differenzierter und setzen sie hauptsächlich zur Stärkung von Herz und Kreislauf ein. Allerdings werden ihr auch krebshemmende Wirkungen zugesprochen. Es gibt sogar bereits Studien hierzu.
Wichtig für den IHK-Sachkundenachweis:
Mistelkraut - Viscum album
Hauptinhaltsstoffe:
Querecetin
Viscin
Hauptanwendungsgebiete:
Blutdruckregulierend
Krebshemmend
wie erkennen:
gelbgrün, riecht leicht nach Baldrian
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Mittwoch, 14. Dezember 2016
Sonntag, 17. April 2016
Rotklee – Trifolium pratense
Der Rotklee wächst bei uns hauptsächlich auf Wiesen und Weiden. Der Rotklee dient vor allem Hummeln und anderen langrüsseligen Insekten als Nahrungsquelle, von Weide- und Nutztieren abgesehen, die allerdings weniger am Nektar als an der gesamten Pflanze interessiert sind.
Der Rotklee blüht im Sommer von Mai bis September und wird auch dann gesammelt. Ich kenne Rotklee als Tee bei Menstruations- oder Wechseljahrsbeschwerden, da er reich an Phytoestrogenen ist. Es gibt neue Studien, die auch eine Wirksamkeit bei Tumoren und Krebs belegen.
Donnerstag, 31. Dezember 2015
Mariendistel - Silybum marianum
Die
Mariendistel gilt schon lange als leberschützend. Inzwischen gibt es
sogar Studien, die ihre Wirksamkeit gegen bestimmte Krebsarten
belegen sollen. Die Samen können gut ein Müsli bereichern, aber
Achtung! Sie sind recht hart, schmecken aber auch naturbelassen
lecker.
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