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Mittwoch, 8. Juni 2016

Labkraut, echtes - Galium verum

Das echte Labkraut bevorzugt mageren Boden, auch auf Moorböden kommt es vor.

Im Gegensatz zu seinen Brüdern, dem Klettenlabkraut und dem Wiesenlabkraut blüht das echte Labkraut gelb. Seine Blütezeit ist von Mai bis September. Die gelben nach Honig duftenden kleinen Blüten sind rispenartig angeordnet.

Das Labkraut wirkt äußerlich bei Hautproblemen, am besten als Frischsaft, aber auch eine Spülung oder eine Kompresse mit einem Tee aus Labkraut kann hier helfen.

Innerlich trinkt man das Labkraut als Tee.

Früher wurden die Früchte zur Milchgerinnung bei der Käseherstellung verwendet. Angeblich wird auch heute noch der Chesterkäse in Schottland mit Labkraut hergestellt.

Sonntag, 1. Mai 2016

Waldmeister - Galium odoratum

Ich liebe den Duft von Waldmeister, wenn er leicht angewelkt ist. Ein Tee mit schwacher Dosierung lindert oder heilt Kopfschmerzen, zu stark dosiert, kann er allerdings auch Kopfschmerzen, Benommenheit, Übelkeit und Erbrechen hervor rufen. Der Waldmeister ist Hauptbestandteil der sogenannten Maibowle, aber auch einer beliebten Spezialität – der Berliner Weiße. Kinder mögen den Geschmack von Waldmeister im Eis oder in ihrer Limonade oder dem Wackelpudding. Im Gegensatz zu uns Menschen mögen den Geruch und Geschmack mehr oder weniger gern, Motten oder andere tierische „Untermieter“ in der Wohnung mögen den Geruch weniger. So kann man sie mit einem für uns angenehmen Duft relativ einfach und vor allem mit unschädichen Mitteln vertreiben.

Der Waldmeister wächst meist in den gemässigten Breiten Eurasiens und meist in Laubwäldern. Geerntet wird er meistens im Mai (für Bowle besser vor der Blüte), Tee kann man auch mit dem blühenden Kraut bereiten.